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Von Farben.

Du kamst, einfach so.
Hattest Deine Farbeimer dabei und fingst an, die bunten Farben an alle meine Wände zu malen.
Wild. Neu. Frei.
Die abstrakten Bilder waren so faszinierend, ich konnte meinen Blick nicht abwenden.
Die Farben haben sich vermischt, und wurden zu neuen Nuancen, die ich noch nie vorher gesehen hab.
Und irgendwo dazwischen fand ich meine Lieblingsfarbe.
Die Farbe, in der ich von nun an jedes kleine Teil in meinem Leben anmalen wollte. Es sollte alles diese Farbe tragen.
Und dann kam der Tag, an dem du wieder maltest, und egal, wie viel Mühe es kostete, die Wand war nur noch grau. Auch die schillernsten Farben, die zuvor alles so wundervoll, zauberhaft und magisch strahlen lassen haben, hatten nicht genug Kraft, durch  das schwere grau zu scheinen.
Leer. Nichtssagend. Grau. Dunkelgrau. Egal.
Jetzt muss ich die Tapeten runterreißen.

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